http://14januar.blogsport.de Wed, 14 Jan 2009 00:41:12 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en EA-Nummer http://14januar.blogsport.de/2009/01/14/ea-nummer/ http://14januar.blogsport.de/2009/01/14/ea-nummer/#comments Wed, 14 Jan 2009 00:41:12 +0000 Administrator Allgemein http://14januar.blogsport.de/2009/01/14/ea-nummer/ Am 14.Januar wird der EA unter der Nummer:

0160 95 65 74 261

erreichbar sein.Bitte notieren!

]]>
http://14januar.blogsport.de/2009/01/14/ea-nummer/feed/
Aufruf http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf/ http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf/#comments Thu, 08 Jan 2009 19:53:39 +0000 Administrator Allgemein http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf/ ...Demoaufruf 14.01.2009

Alles muss man selber machen: Sozialen Fortschritt erkämpfen!
Landesweite Demo am 14. Januar in Frankfurt am Main

Auf den verschiedensten Ebenen sind wir von den Auswirkungen der reaktionären Politik der amtierenden Landesregierung betroffen. Auf den verschiedensten Ebenen führen Schüler_innen und Lehrer_innen, Studierende, Arbeitslose Migrant_innen und Lohnabhängige, Antirassist_innen und Antifaschist_innen, Bürgerrechtler_innen und Umweltaktivist_innen ihre Kämpfe gegen die jeweiligen Folgen der Politik.

Wir lassen uns nicht repräsentieren

Das Problem ist aber nicht allein Roland Koch, der zwar bundesweit Vorreiter einer reaktionären Politik gegen die Interessen der Menschen ist, dem aber die Rot/Schwarze und vormals Rot/Grüne Bundesregierung in nichts nachsteht. In Zeiten des globalen Kapitalismus legitimieren fast alle Parteien ihre „Reformen“ mit scheinbar unhinterfragbaren Sachenzwängen und dem, Menschen übergeordneten, Interesse des Standorts Deutschland an der Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit.
Sozialer Fortschritt wurde noch immer erkämpft von einer außerparlamentarischen Opposition, die den Druck auf der Straße in die Parlamente trug. Doch nachdem genau dies passierte, und es nach der letzten Wahl Hoffnung auf eine fortschrittlichere Landesregierung gab, scheiterte diese an den Hürden der repräsentativen Demokratie. Und so können Abgeordnete weiterhin im Sinne des anhaltenden Trends zur Durchkapitalisierung aller Lebensbereiche agieren – auch gegen den Willen ihrer Wähler_innen.

Wir zahlen nicht für eure Krise

In der Bildungspolitik sind wir als Schüler_innen unter „G8“ und unter „Unterrichtsgarantie Plus“ von immer schärferer Auslese und immer schlechteren Bedingungen betroffen.
Als Studierende beobachten wir einen Umbau der Hochschule der Selbstbestimmung unmöglich und uns zur Kunden und Bildung zur Ware macht.
In der Sozialpolitik sind wir in Frauenhäusern von immer noch mehr Kürzungen betroffen, während der rechte Bund der Vertriebenen jede Zuwendung erhält. Nicht nur im Main-Kinzig-Kreis sind wir als Hartz IV- Bezieher_innen von besonders fleißigen Sacharbeiter_innen betroffen, die uns immer noch weniger zugestehen, während Milliarden, die es doch angeblich gar nicht gibt, zur Rettung der Banken eingesetzt werden. Ergänzt wird der Abbau des Sozialstaates von Ausbau des Überwachungsstaates, von dem wir alle betroffen sind. Soziale Konflikte – logische Konsequenz der aktuellen Politik- werden nicht mehr als politische, sondern nur noch als polizeiliche Probleme wahrgenommen und dementsprechend behandelt: Als Waldbesetzer_innen auf dem Erweiterungsgelände des Rhein-Main-Flughafens sind wir permanent mit Zivilpolizei konfrontiert, auf der Frankfurter Nachttanzdemo werden wir zusammengeknüppelt, als Antifaschist_innen sind wir Repressalien bei Protesten gegen Neonazis ausgesetzt, als Studierende am Frankfurter I.G.-Farben Campus droht uns flächendeckende Videoüberwachung und über uns allem schwebt bei einer Neuwahl Roland Kochs das Damokles Schwert eines vollkommen ausgehöhlten Versammlungsrechts, wie es in Bayern bereits existiert.
In der Migrationspolitik haben wir mit einer zunehmend schwieriger zu überwindenden Mauer um die Festung Europa zu kämpfen, beobachten wir periodisch rassistische Ausfälle der hessischen CDU und erfahren bei Abschiebungen immer wieder den Verlust von Menschen aus unserer Mitte.
In der Umweltpolitik sehen wir mit dem geplanten Flughafenausbau in Kassel-Calden oder Rhein-Main, der Farce des „Atomausstiegs“ und den Bau weiterer Atomkraftwerke die Ressourcen und unserer Existenz immer weiter zerstört werden.

Kick it like Hessen!

Wir alle organisieren den Widerstand gegen diese eine Politik, die Selektion verschärft, Ausschluss fördert, Selbstbestimmung schwächt und Lebensgrundlagen zerstört.
Wir alle haben unsere Formen des Widerstands und nehmen die Vertretung unserer Interesse selbst in die Hand, doch nur gemeinsam können wir aus der gescheiterten Repräsentation unserer Interessen Konsequenzen ziehen und erfolgreich
Druck ausüben.

Für sozialen Fortschritt und Emanzipation!

Dafür demonstrieren wir am 14. Januar 2009 um 18 Uhr am Paulsplatz in Frankfurt am Main.

---

Sofern einzelne Gruppen einen Aufruf veröffentlich sehen wollen:
bitte hier im Kommentar bereich posten oder eine Email an:
admin@14januar.de

]]>
http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf/feed/
Aufruf des AsTA der FH Frankfurt http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf-des-asta-der-fh-frankfurt/ http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf-des-asta-der-fh-frankfurt/#comments Thu, 08 Jan 2009 19:52:11 +0000 Administrator Allgemein http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf-des-asta-der-fh-frankfurt/ Aufruf des AsTAs der FH Frankfurt am Main

...

]]>
http://14januar.blogsport.de/2009/01/08/aufruf-des-asta-der-fh-frankfurt/feed/
Aufruf der Jugendantifa Frankfurt http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-4/ http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-4/#comments Wed, 07 Jan 2009 18:27:23 +0000 Administrator Allgemein http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-4/ Aufruf zur landesweiten Demo am 14. Januar ’09

Bei der Neuauflage des hessischen Wahlkampfes ist Bildung wieder ein zentrales Thema. Glaubt mensch den jüngsten Umfragen wird die CDU mit der FDP als Partner ihre reaktionäre Politik für weitere fünf Jahre fortsetzen können. Dies kann mensch auch beim Bildungssystem beobachten, welches für den internationalen Wettbewerb aufgerüstet werden soll. Das dreigliedrige Schulsystem, das für soziale Aussortierung und Elitenbildung steht, gehört genauso zum Konzept der Christdemokraten, wie der vergrößerte Leistungsdruck durch die verkürzte Gymnasialzeit (G8) und dem Zentralabitur. Dass Menschen, die diesem Druck nicht standhalten und nach kapitalistischer Logik nicht verwertbar sind, „auf der Strecke bleiben“ und sich unverschuldet in prekären Lebenssituationen wiederfinden, scheint der Politik nur eine Randnotiz wert zu sein. Auch muss kritisiert werden, dass Schule in den bestehenden Verhältnissen den Schüler_innen keinerlei Selbstbestimmung bieten kann und kritisches Denken nicht stattfindet. Das Modell einer gemeinsamen Schule, in der alle dieselben Chancen haben und niemand ausgegrenzt wird, scheint da das genaue Gegenstück zum Modell der CDU zu sein. Doch beide Modelle dienen demselben Zweck – der Aneignung von Fähigkeiten die notwendig sind zur Kapitalverwertung und der Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaft.

Dagegen stellen wir unsere Kritik und Negation des Bestehenden und verleihen diesem mit zunehmenden Protest und verschärften Sozialen Kämpfen Nachdruck. Dass der Politik dies ein Dorn im Auge ist, zeigen die Reaktionen und Vorgehensweise gegen emanzipatorische Kritik, wie z.B. der brutale Angriff von BFE-Einheiten auf die Nachttanzdemo in der Nacht zum 3. Oktober ’08, das vermehrte Observieren des Uni-Campus’ durch Zivilpolizisten oder die Kriminalisierung der Besetzer_innen des JUZ Bockenheim durch die immer noch nicht zurück gezogenen Strafanzeigen. Die Besetzer_innen können jegliche Art von Unterstützung gebrauchen, da ihre Duldung am 15. Januar ’09 abläuft. Auch droht in Hessen die Einführung eines neuen verschärften Versammlungsrechts, wie es bereits in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen eingeführt wurde. Proteste werden so zunehmend erschwert.

Doch unabhängig vom Ausgang der Landtagswahl sind Forderungen an den Staat zum Scheitern verurteilt. Denn egal ob es nun zu einer schwarz/gelben oder zu einer „linken“ Regierung kommt, hat der Staat mit seinem Gewaltmonopol für einen möglichst ungestörten Ablauf der kapitalistischen Produktionsweise zu sorgen.

Statt also eine „fortschrittliche(re)“ Regierung zu fordern, gilt es für eine klassenlose Weltgesellschaft – frei von Herrschaft und Gewalt – zu kämpfen.

Gegen jede Form von reaktionärer Politik

Für linke Freiräume, Solidarisierung mit dem JUZ Bockenheim und für den Kommunismus

]]>
http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-4/feed/
Aufruf der autonome.antifa [f] http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-3/ http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-3/#comments Wed, 07 Jan 2009 18:27:19 +0000 Administrator Allgemein http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-3/ Alles muss man selber machen:
Sozialen Fortschritt erkämpfen – für den Kommunismus1

„Die Zukunft kommt von allein, der Fortschritt nicht.“ (Lukács)

Für den 14. Januar ruft ein breites Bündnis linker Gruppen und Initiativen in Frankfurt/Main zur einer Demo unter dem Motto „Alles muss man selber machen: sozialen Fortschritt erkämpfen“ auf. Vier Tage vor den hessischen Landtagswahlen wollen wir damit ein klares Signal setzen: Weder sind wir den gesellschaftlichen Entwicklungen ohnmächtig ausgeliefert, noch reicht es, alle Jubeljahre zur Wahl zu gehen in der Hoffnung, „die da oben“ mögen es schon richten. Ganz im Gegenteil musste bisher noch jeder soziale Fortschritt von einer außerparlamentarischen Linken erkämpft werden.

Politik & Kritik

Politik, das ist der Prozess um die Ausgestaltung der Welt und des Lebens unter den bestehenden Bedingungen. Dieser Prozess ist in der kapitalistischen Gesellschaft keiner, in dem das sog. „Allgemeinwohl“ im Vordergrund stehen würde. Denn in einer in sich widersprüchlichen Gesellschaft gibt es kein „Allgemeinwohl“, vielmehr treffen unterschiedlichste, in Konkurrenz zueinander stehende Akteure aufeinander in der Absicht, ihre eigene (partikulare) Weltsicht als gesellschaftliches „Allgemeininteresse“ zu setzen und so zur Vorherrschaft zu bringen. Der Staat bietet dabei die Form, in der gemeinsame Politiken formuliert und innerhalb ihrer kapitalistischen Grenzen durchgesetzt werden können. Politik ist somit immer Kampf – ein Kampf, in den sich als emanzipatorisch verstehende Ansätze intervenieren müssen. Wohlgemerkt mit der Perspektive auf eine ganz andere Gesellschaft, die nicht mehr auf dem Kampf aller gegen alle, sondern auf einem gesellschaftlichen Miteinander beruht, in dem jedeR ohne Angst verschieden sein kann. Politik heißt also Handeln in dem bestehenden Rahmen – doch Kritik ist der Bruch mit diesen Verhältnissen, und das muss Ziel linksradikaler Interventionen sein. Politik macht dabei auch mit dieser Perspektive durchaus Sinn – doch nur, wenn dadurch sich Spielräume für Emanzipation und Kritik vergrößern. Nun findet dieser Kampf weder im luftleeren Raum, noch losgelöst von bestehenden Strukturen statt. Die gesellschaftliche Wirklichkeit beruht auf einer materiellen Basis, durchzogen von einer Vielzahl von Widersprüchen. Kritik muss deren genaue Analyse und Einbeziehung in die eigene Praxis leisten, will sie nicht in romantisches, weltfremdes Revoluzzertum verfallen.

Standort, Standort über alles

War die Wirtschaft in der sozialstaatlichen Ära eine, die weitestgehend an den nationalen Rahmen gebunden war, so hat in den letzten Jahren eine zunehmende Internationalisierung eingesetzt. Nicht mehr Schutz und Abschottung der eigenen Wirtschaft vor internationaler Konkurrenz, sondern die Mobilmachung aller gesellschaftlichen Ressourcen zur Sicherung der globalen Wettbewerbsfähigkeit sind heute das Gebot der Stunde. „Standort, Standort über alles“ intonieren weltweit die gestriegelten Chorbuben und -mädchen der herrschenden Klassen2 – und die „Volksmassen“ stimmen begeistert ein, enthusiastisch die Fähnchen ihrer jeweiligen Nation schwingend. Jene, die nicht in den vorherrschenden Tenor einstimmen – sei es, weil sie nicht können oder gar, weil sie nicht wollen – bekommen indessen immer heftiger die autoritäre Seite des Bestehenden zu spüren. Wer die kapitalistische Totalität nicht akzeptiert und versucht, etwas dagegen zu tun, wird schnell ein Fall für Verfassungsschutz und staatliche Repression.
Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll auch von der Krise schweigen

Entgegen aller Gerüchte zeigt die aktuelle Krise des Kapitalismus, die schwerste seit 1929, dass der Kapitalismus vor allen Dingen krisenhaft, dass er nicht steuerbar ist. Es herrscht Anarchie der Warenproduktion, gerade weil er nicht vernünftig organisiert werden kann; es zeigt sich, dass trotz aller Versuche einer sozialstaatlichen Transformation seine Basiskategorien nicht verändert werden können und so jene Mechanismen in ihm herrschen, die schon Marx vor 150 Jahren analysiert hat.

Die kapitalistischen Demokratien sind aktuell in eine schwere Legitimationskrise geraten, weil zu offensichtlich ist, welch traurige Figur sie im Angesicht der Krise machen. Es zeigt sich nur zu deutlich, dass im Kapitalismus die Dinge die Menschen regieren und nicht etwa die Menschen die Dinge. Es herrscht der Sachzwang – eben der Zwang des Kapitals.

Dabei lässt sich der Kapitalismus nicht, reichlich naiv, einteilen in böses Kapital (Finanzwirtschaft) und gutes Kapital (Realwirtschaft); vielmehr handelt es sich um zwei Ebenen im Kapitalismus, die sich gegenseitig brauchen und nicht alleine existieren können. Beide funktionieren nach den gleichen Mechanismen: möglichst viel Profit zu machen. Eine Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen ist eben gerade nicht das Ziel der kapitalistischen Produktion. Deshalb macht es auch keinen Unterschied für das Kapital, ob Essen, Medikamente oder Maschinengewehre verkauft werden – die Frage ist nur, ob es Profit bringt. Wer in dieser irrationalen Logik aller gegen alle verhaftet bleibt, weil er mit dem Kapitalismus nicht brechen will, kommt allzu schnell zu reaktionären Schlüssen, die gegen „Fremdarbeiter“, „faule Arbeitslose“ oder „raffgierige Manager“ hetzen.

Was tun?

Wenn die Politik von der schwersten Krise seit den 1920er Jahren redet, steht ein massiver Angriff auf soziale Rechte an, so verschieden diese auch sein mögen: Studiengebühren, Lohnverzicht, Rentenkürzungen, Arbeitslosengeldkürzungen, usw. …

Noch nie lagen die Möglichkeiten und Wirklichkeit im Kapitalismus so weit auseinander wie heute, wo ein Großteil der Proletarisierten weltweit im Elend vegetiert, während die produktiven Kapazitäten der Weltgesellschaft längst alle materielle Not überflüssig machen könnten. Nichts kann weiter weg sein von dem Marxschen Imperativ „jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen“. Die Antwort muss sein, die kapitalistische Produktionsweise samt ihren Folgen zu bekämpfen. Der Reformismus wird zu keiner vernünftigen Gesellschaft führen, denn sein Erfolg hängt vom Erfolg deren Gegnerin, der optimalen Verwertung des Kapitals, ab. Es gibt auch kein Zurück zum alten keynesianischen Wohlfahrtsstaat, denn mit dem Weltmarkt und der einhergehenden Standortkonkurrenz ist der Weg zu dahingehendem Reformismus verstellt. Ziel sollte eine Gesellschaft sein, in der die Menschen nicht mehr Objekt der ihr geschaffenen Verhältnisse, sondern Subjekt ihrer Geschichte werden. Wer dagegen (immer noch) Krankenschwester am Bett des Kapitalismus sein will (siehe z.B. Linkspartei), der versucht dieses brutale „Spiel“ Aller gegen Alle unnötig und aller Vernunft zum Spott zu verlängern.

14. Januar, 18 Uhr, Paulsplatz/ Ffm!

Auf allen Ebenen, jedeR mit seinen/ihren Mitteln, gegen die reaktionäre Politik!

Sozialen Fortschritt erkämpfen – Für den Kommunismus!

www.autonome-antifa.com

- ein service der autonome.antifa [f] -

--------------------------------------------

web: www.autonome-antifa.com

mail: mail@autonome-antifa.com

  1. Aus Ermangelung einer Alternative zur Benennung der Utopie einer befreiten Gesellschaft benutzen wir den Begriff Kommunismus. Die notwendige Orientierung auf die Utopie als ein, in den kapitalistischen Verhältnissen, nicht positiv bestimmbarer und nicht realisierbarer gesellschaftlicher Zustand, drückt sich in der Forderung „Für den Kommunismus“ aus. Eine Forderung, die die Abschaffung der Verhältnisse in denen „der Mensch ein geknechtetes, verächtliches und entfremdetes Wesen“ (Karl M.) als minimalste inhaltliche Definition enthält. Dies umfasst eine Abgrenzung vom historischen, sowie aktuell noch bestehenden real existierenden Sozialismus (aka „Kommunismus“). Materialismus heißt in diesem Zusammenhang die Kritik und Negation der kapitalistischen Vergesellschaftung aus ihr selbst und ihren Widersprüchen heraus zu entwickeln. In diesem Sinne: Für den Kommunismus – Alles andere gab´s schon! [zurück]
  2. Natürlich können auch die Mitglieder der herrschenden Klassen nicht frei nach Gusto agieren, wie es momentan beispielsweise die Rede von den unmoralischen und raffgierigen Managern nahe legt. Ihr Handeln unterliegt Zwängen, die aus den vorgegebenen Bedingungen resultieren. Ihre Verhaltensweisen sind somit – wie die überhaupt aller Menschen unter kapitalistischen Bedingungen – formbestimmt. [zurück]
]]>
http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-3/feed/
Aufruf der Antifa [ko] http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-2/ http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-2/#comments Wed, 07 Jan 2009 18:23:47 +0000 Administrator Allgemein http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-2/ Aufruf der Antifa [ko] zur landesweiten Demo: „Alles muss man selber machen:
Sozialen Fortschritt erkämpfen!“

am 14. Januar 2009 in Frankfurt am Main.
Auf in den antikapitalistischen Block!

Der Aufruf des breiten Demobündnisses spricht hierbei durchweg wichtige Themen an, wie zum Beispiel den immer weiter voranschreitenden Bildungs- und Sozialabbau, die miserable Migrationspolitik und den Ausbau des Überwachungsstaats sowie die zunehmende Repression gegen antifaschistische und emanzipatorische Politik.
Doch die Ursache dieser Probleme liegt nicht, wie im Aufruf erwähnt, bei der reaktionären Politik von Roland Koch und seiner CDU-Regierung, sondern im kapitalistischen System selbst. Folglich lassen sich die Probleme nicht durch die Wahl einer oppositionellen und „sozialer“ wirkenden Partei lösen. Es gibt kein Richtiges im Falschen.

„Wir bekämpfen den Kapitalismus, weil er die geistigen und sittlichen Werte der Menschheit den Gewinn und Machtgelüsten einer skrupellos materialistisch denkenden Herrenschicht unterordnete.“

Ob nun „G8“ oder Studiengebühren, unter dem Deckmantel der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland werden wirtschaftspolitische Interessen des Staates auf dem Rücken von Schüler_innen und Studierenden ausgetragen.
Leistungsdruck und Auslese werden verstärkt, die Bedingungen verschlechtern sich, Bildung wird zur – für manche unbezahlbaren – Ware.

Politiker_innen feiern sich und ihre Statistiken über die gesunkenen Arbeitslosenzahlen ebenso wie den wirtschaftlichen Aufschwung, welcher Deutschland derzeit angeblich bessere Zeiten beschere, während sich tausende von Menschen dank einer, zur Senkung der Arbeitslosenquoten eingeführten, „Verlegung“ von Hartz IV zur Zeitarbeit fragen, wo die positiven Auswirkungen des hochgepriesenen Aufschwunges denn bleiben.
Hartz IV Empfänger_innen werden überwacht, kontrolliert und schikaniert.

„Impulsive Menschen kennen keine Grenzen…“

Jährlich werden mehrere tausend Menschen, die wirtschaftlich nutzlos erscheinen und als „illegal“ deklariert werden, von den deutschen Behörden abgeschoben. Unschuldige Menschen werden kriminalisiert und von Heute auf Morgen aus ihrem sozialen Umfeld gerissen, weil sie unerwünscht sind. Hierbei wird klar die menschenverachtende Verwertungslogik des Kapitalismus deutlich: Profite vor den Interessen und Bedürfnissen der Menschen.

Die Brutalität des gesamten Abschiebesystems, sprich die Selektion von Einwanderern in „gute“ und „böse“ Migrant_innen, die rassistischen Sondergesetze und das Entscheiden von Schreibtischtäter_innen über die Zukunft und das Leben anderer Menschen muss mit allen Mitteln bekämpft werden.
Bleiberecht für alle! No Border, No Nation!

„Ich weiß es ganz genau, auch ihr seid noch verletzbar, das zeigt mir eure Repression und die verdammte Hetzjagd.“

Bundesweit ist eine Verschärfung der Repression gegenüber linker und antikapitalistischer Politik zu beobachten.
Ob durch die Ausweitung der Videoüberwachung, § 129a-Verfahren gegen linke Aktivist_innen, die Einschränkung der Versammlungsfreiheit durch das neue Versammlungsgesetz in Bayern, die unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung eingeführte Vorratsdatenspeicherung und einer Menge anderer repressiver Maßnahmen, wird deutlich, wie der Staat versucht, seine Gegner_innen und Kritiker_innen einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Auch vor Hessen macht diese Welle der Repression selbstverständlich keinen Halt: Der brutale Schlagstock- und Reizgaseinsatz gegen friedliche Demonstrant_innen auf der Frankfurter Nachttanzdemo am 02.10.2008, die sich bereits im Voraus mit schikanösen Auflagen von Stadt und Ordnungsamt konfrontiert sah, oder die Übergriffe vermummter und bewaffneter Zivilpolizist_innen auf eine Solidaritätsdemonstration für den von der Polizei ermordeten Alexandros Grigoropoulos in Athen, sind nur zwei Beispiele.
Antifaschist_innen werden kriminalisiert und sind immer öfters Gewaltorgien der staatlichen Exekutive ausgesetzt.

Es reicht! Wir werden die herrschenden Verhältnisse nicht länger hinnehmen!

Kapitalismus abschaffen!
Für die soziale Revolution!

14.01.2009 Frankfurt/M Paulsplatz – 18:00 Uhr
Auf in den antikapitalistischen Block!

Antifa [ko]

http://www.antifa-ko.de.vu

]]>
http://14januar.blogsport.de/2009/01/07/aufruf-2/feed/